Woher die gesicherte Kraftwerksleistung zukünftig kommen soll
Kombilösung Dachs und Wärmepumpe
Kombi-Lösung Dachs und Wärmepumpe
Hoher Autarkiegrad durch clevere Kombination
Die Kombination verschiedener Heizsysteme zahlt sich aus: Wer ein Dachs Blockheizkraftwerk von SenerTec mit einer Wärmepumpe verbindet, spart Energie und macht sich unabhängiger vom Marktgeschehen. Zwei Praxisbeispiele zeigen die Möglichkeiten.
Bereits seit 2012 nutzt Tankstellenbetreiber Detlef Vornmoor aus Vechta einen Dachs von SenerTec, um Strom und Wärme für seinen Betrieb und zwei Mehrfamilienhäuser zu erzeugen. Inzwischen hat er die Anlage zu einem ausgeklügelten Gesamtsystem aus Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe und Photovoltaikanlage erweitert. In die Tankstelle gelangt die Energie über eine neu installierte Heiz- und Kühldecke. Im Winter liefern Dachs und Wärmepumpe die Heizenergie, im Sommer kehrt die Wärmepumpe ihre Funktionsweise um und speist die Kühldecke mit kaltem Wasser. Den Strom als Antriebsenergie für die Wärmepumpe liefern die Photovoltaikanlage und der Dachs. Auf diese Weise erreicht die Tankstelle bei der Energieversorgung einen Autarkiegrad von rund 90 Prozent. Zudem spart der Betreiber etwa 70 Prozent seiner gesamten Stromkosten ein. Vornmoor: „Durch meinen Beruf ist mir der Verbrauch endlicher Produkte wie Erdöl sehr bewusst. Daher wollte ich etwas zurückgeben.“ Sein innovatives Energiekonzept brachte seinem Betrieb den Titel „Tankstelle des Jahres 2022“ ein.
Strom und Wärme für das Mehrgenerationenhaus
Auch Christoph Rethmann vom SenerTec Center Hagen setzt auf die Kombination von Dachs und Wärmepumpe. Gestartet ist er vor 20 Jahren mit einem Blockheizkraftwerk, das den Strom für sein Mehrgenerationenhaus liefern sollte. Der Strombedarf liegt bei rund 12.000 Kilowattstunden. Dank eines Stromspeichers und einer Photovoltaikanlage müssen aktuell nur 200 Kilowattstunden Strom hinzugekauft werden.
Kombination mit der Wärmepumpe, um den Verbrauch von rund 70.000 Kilowattstunden Gas zu reduzieren. Die ersten Erfahrungen mit der Kombination zeigen, dass sich der Verbrauch voraussichtlich halbieren wird. „Die Kombination von Dachs, Wärmepumpe und Photovoltaik ist optimal. Denn wenn der gesamte Wärmemarkt verstromt wird, muss der Strom ja irgendwoher kommen“, findet Christoph Rethmann. Sein Fazit lautet daher: „In jedem Mehrfamilienhaus gehört der Dachs mit Wärmepumpe.“
Über das Unternehmen
SenerTec ist mit über 40.000 verkauften Dachs Anlagen Marktführer im Bereich der Blockheizkraftwerke (BHKW) bis 20 kW elektrischer Leistung für Gewerbe- und Privatgebäude. Im März 1996 in Schweinfurt gegründet und europaweit tätig, beschäftigt die SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH heute rund 125 Mitarbeiter. Das Unternehmen, das mit dem Dachs Europas beliebteste Mini-KWK-Anlage baut und stetig weiterentwickelt, vertrieben diese über ein flächendeckendes, bundesweites Partnersystem.
Weitere Informationen: www.senertec.de
Ihre Ansprechpartner für Rückfragen:
SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH
Presse/Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: marketing@senertec.com
KOOB Agentur für Public Relations GmbH (GPRA)
Ricarda van Baal
Tel.: +49 208 4696-365
E-Mail: ricarda.vanbaal@koob-pr.com
H2-ready in die Zukunft der Kraft-Wärme-Kopplung
Autarke Versorgung mit KWK und Solar
Politik erkennt Wert der Kraft-Wärme-Kopplung an
Politik erkennt Wert der Kraft-Wärme-Kopplung an
Deutschland hat sich den Pariser Klimazielen verpflichtet und richtet seine Energiepolitik entsprechend aus. Zusätzlich zum Ausstieg aus Kohleverstromung und Atomenergie will man unter dem Eindruck des Ukraine-Kriegs die Abhängigkeit von russischem Erdgas zügig beenden. Die Frage der Energieversorgungssicherheit, die sich infolgedessen stellt, wurde jüngst durch die Bundesregierung auch mit dem Verweis auf Kraft-Wärme-Kopplung beantwortet.
Die Gelegenheit hierfür bot eine kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (20/633) nach der Zukunft von Gaskraftwerken in Deutschland. Fraktion und Bundesregierung sind sich einig (Antwort der Bundesregierung (20/924), dass Deutschland zukünftig regelbare Leistung durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zur Residuallastdeckung benötigt – eine langjährige B.KWK-Position. Die Bundesregierung will deshalb Gaskraftwerke und KWK-Anlagen fördern, die auf klimaneutrale Gase oder Wasserstoff umgestellt werden können.
Effizienzprinzip in vielen Gestalten
Damit hat die Politik die Nützlichkeit der Kraft-Wärme-Kopplung erkannt. Was sie noch besser verstehen muss, ist, dass Kraft-Wärme-Kopplung eine Technik ist – genauer: ein Effizienzprinzip. Hat die KWK gestern den Einsatz fossiler Energieträger, wie Kohle und Erdgas, effizient gemacht, wird sie es morgen mit erneuerbaren Brennstoffen tun: aus Biomasse und mit Wasserstoff. Welche andere Technik ist so flexibel?
Und weil die Kraft-Wärme-Kopplung ein Effizienzprinzip ist, kann sie viele Gestalten annehmen. Sei es als gasbetriebenes hochflexibles Speicherkraftwerk zur Residuallastdeckung oder als CO2-neutrale Anlage für die Bereitstellung von Strom und industrieller Prozesswärme durch Biomasse. Auch Biogasanlagen bekommen nur durch ihre KWK-Anlagen ihre EEG-Stromvergütung und Wärme für die Bakterien im Fermenter.
Die Effizienz von Kraft-Wärme-Kopplung wird nirgendwo deutlicher als mit Blick auf die Wirkungsgrade. Der Gesamtwirkungsgrad einer KWK-Anlage kann bis zu 97 % betragen. Ein Kohle-Kondensationskraftwerk erreicht nur 30 bis 40 %, ein Gaskraftwerk ohne Wärmenutzung nur geringfügig mehr. Wo immer möglich, sollte ein KWK-Kraftwerk dem Bau eines neuen Gasturbinenkraftwerks auf der grünen Wiese vorgezogen werden, denn Gasturbinen ohne Wärmeauskopplung heizen die Umwelt auf bei einer Stromerzeugung mit Nutzung von unter 40 % des eingesetzten Brennstoffs.
Vorteile der KWK: Effizient, flexibel, stabilisierend, versorgungssichernd
Das KWK-Prinzip bietet Vorteile, die einer CO2-neutralen Gesellschaft entgegenkommen: Es bietet gleichzeitig, über die effiziente Strom- und Wärmegewinnung hinaus, Stromnetzstabilisierung und Versorgungssicherheit. Weil KWK-Anlagen schnell hochfahren, stützen sie das Stromnetz auch als Spitzenlastkraftwerke, für die das BMWK im Referentenentwurf EEG/KWKG zum Osterpaket den neuen Ausdruck „Peaker“ eingeführt hat. Da KWK-Technik zudem brennstoffunabhängig ist, garantiert sie gasbetrieben den Weiterbetrieb bestehender Erdgasnetze und deren Umbau zu Wasserstoffnetzen. Ein vor allem volkswirtschaftlich interessanter Punkt. Durch den Einsatz von Wärmespeichern wird die Stromproduktion von der Wärmeerzeugung entkoppelt und ermöglicht den stromnetzdienlichen Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung.
In Quartieren und Kommunen sorgt die KWK vor allem im Winter zuverlässig für klimaneutrale Wärme aus Biomethan, daher muss Biomethan auch weiterhin im KWKG als Brennstoff möglich sein. Gerade Wärmenetze mit vielen Bestandsbauten, Nichtwohngebäuden und Gewerbebetrieben benötigen zu dieser Jahreszeit hohe Vorlauftemperaturen. KWK springt für Wärmepumpen ein, die dieses Temperaturniveau nicht erreichen und erhöht damit die Resilienz der Wärmeversorgung.
Innovative KWK-Systeme – iKWK – erhöhen den Anteil erneuerbarer Energien im Wärmesektor, indem sie beispielsweise Umweltwärme mit Wärmepumpen oder Solarthermie einbinden und durch Power-to-Heat Anlagen negative Residuallast bereitstellen. Dieser Technologiemix führt dazu, so die Übertragungsnetzbetreiber im aktuellen Szenariorahmen Strom, „dass sich der Betrieb von KWK-Anlagen in Wärmenetzen und zur industriellen Versorgung mit Prozesswärme stark oder sogar vollständig am Strommarkt orientieren kann. Aufgrund des Zusatznutzens und der erhöhten Wirtschaftlichkeit, die sich aus der gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme ergibt, wird angenommen, dass KWK-Anlagen gegenüber vergleichbaren konventionellen Kraftwerken ohne KWK-Eigenschaft bevorzugt zur Stromproduktion eingesetzt werden, wenn es zeitgleich einen zu deckenden Bedarf an Wärme gibt“, so die Übertragungsnetzbetreiber weiter.
Werden Elektrolyseure dezentral an Wärmenetzen errichtet, kann die unvermeidliche Abwärme aus der grünen Wasserstoffproduktion direkt im Wärmenetz genutzt werden. Ein weiteres Beispiel für die Anwendungsvielfalt der Kraft-Wärme-Kopplung ist heute schon die Rückverstromung mit Wasserstoff-BHKW bei den Stadtwerken Haßfurt.
Bürgerenergiegenossenschaften haben längst den Wert der KWK erkannt und betreiben Wärmenetze, die aus Biogasanlagen mit Blockheiz-Kraftwerken oder aus Holzheizkraftwerken gespeist werden. Und neben grünen Gasen wird in Zukunft auch Wasserstoff für eine bedarfsgerechte Wärmeversorgung sorgen.
Kraft-Wärme-Kopplung ist die effizienteste Möglichkeit zur energetischen Nutzung von Brennstoffen, ganz gleich ob fossil oder erneuerbar. Seit seiner Gründung fordert der B.KWK ein Ende der Verschwendung nutzbarer Energie und fördert den Ausbau hocheffizienter KWK – unabhängig von Art und Größe der Anlagen, vom Einsatzbereich und vom verwendeten Energieträger.
Quelle: BKWK Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V., 04.2022
Der Dachs kann Wasserstoff
Der Dachs kann Wasserstoff
Mit dem Dachs klimafreundlich und zukunftsfähig unterwegs: Ab sofort gilt das für den Dachs 2.9 sowie den Dachs 5.5 mehr denn je. Die Anlagen der zweiten Generation haben die Wasserstoff-Zertifizierung durch den TÜV Süd erhalten. Nun dürfen die Geräte auch mit Erdgas betrieben werden, welchem bis zu 20 Volumenprozent Wasserstoff beigemischt sind. Dieser Wert liegt deutlich über dem aktuellen Wasserstoffanteil der öffentlichen Erdgasversorgung.
„Die TÜV-Zertifizierung bedeutet Zukunftssicherheit für alle künftigen Dachs-Betreiber“, freut sich SenerTec-Geschäftsführer Dr. Josef Wrobel.
„Über Jahre hinweg sind unsere Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen damit auf dem aktuellsten Stand der Technik.“
Der Vorteil von Wasserstoff als Heizenergie ist nicht von der Hand zu weisen: Das Gas lässt sich regenerativ aus überschüssigem Ökostrom herstellen, verbrennt ohne CO2-Emissionen und lässt sich dem normalen Erdgas unkompliziert beimischen. So wird das Heizen mit Erdgas sukzessive klimafreundlicher.
Rechtliche Vorgaben zuverlässig erfüllen
Die „H2-Readyness“ spielt eine zunehmend größere Rolle bei gasbetriebenen Heizgeräten. Denn sie legt die Grundlage für einen CO2-neutralen Gebäudebestand, wie ihn die Bundesregierung für das Jahr 2045 anstrebt. Geplant ist unter anderem eine Weiterentwicklung des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWKG), um den Einsatz regenerativer Gase in diesem Bereich zu forcieren. Auch im Gebäudeenergiegesetz (GEG) steigt die Bedeutung des Wasserstoffeinsatzes in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.
Aufgrund der TÜV-Zertifizierung für die 20-prozentige Wasserstoffbeimischung schafft der Dachs schon jetzt die Möglichkeit, künftige gesetzliche Vorgaben mit der heutigen Technik zu erfüllen.
Strom und Wärmeproduktion in einem Schritt
Ob mit oder ohne Wasserstoff – der Dachs bietet seinen Betreibern immer die bewährten Vorteile der Kraft-Wärme-Kopplung. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme setzen die Anlagen den Energieträger hocheffizient ein und nutzen ihn zweifach. Über eine Leistungsanpassung richtet sich der Dachs 5.5 Gen2 nach dem tatsächlichen Strom- und Wärmebedarf. Mit diesen Eigenschaften erfüllt der Dachs höchste Ansprüche an eine moderne Energieversorgung.
Quelle: Heinze
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Presseberichte
Das Thema Kraft-Wärme-Kopplung und Blockheizkraftwerk ist auch für die Presse spannend. Wir freuen uns, dass über das Thema und unser Unternehmen immer wieder in der Zeitung berichtet wird.
Hier finden Sie einige der veröffentlichen Artikel zum Nachschlagen:
Politik interessiert sich für den Dachs
Politik interessiert sich für den Dachs CSU, SPD und Grüne zu Gast bei SenerTec in Schweinfurt
Die Kraft-Wärme-Kopplung ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende – diese Botschaft ist bei der Politik auf jeden Fall angekommen. Bei drei Besuchen verschafften sich hochrangige Mandatsträger der CSU, SPD und Grünen bei SenerTec in Schweinfurt einen Überblick über die hoch effiziente Technologie und tauschten sich anschließend mit Vertretern des Unternehmens über die zukünftigen Potenziale aus.
„Unser Ziel muss sein, die Netzstabilisierung, die durch den Dachs erreicht wird, auch zu belohnen“; erklärte die CSU-Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Umwelt- und Klimapolitik, Dr. Anja Weisgerber, die in Begleitung von Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé sowie Stadt- und Bezirksrat Stefan Funk nach Schweinfurt gekommen war: „Wir haben uns mit dem neuen Klimaschutzgesetz vorgenommen, die Klimaneutralität in Deutschland schon 2045 zu erreichen.“ Der Dachs könne einen Beitrag dazu leisten. Das unterstreicht auch Andre Merz, bei SenerTec zuständig für Energierecht: „Der Dachs läuft, gerade wenn es kalt ist, kein Wind weht, die Sonne nicht scheint und wir den Strom so dringend benötigen.“
Klimaneutraler Betrieb durch Biogas oder zukünftig Wasserstoff
Damit der Dachs seine Vorteile voll und ganz ausspielen kann, sind klimaneutrale Kraftstoffe eines der wichtigsten Zukunftsthemen. In der Tat lässt sich der Dachs bereits heute mit Biomethan und somit zu 100 Prozent klimaneutral betreiben. Bei Wasserstoff ist eine Beimischung von 20 Volumenprozent zu Erdgas für den klimafreundlichen Betrieb des Dachs möglich. Die Entwicklung geht allerdings weiter. Mit den Stadtwerken Haßfurt arbeitet SenerTec an einem komplett wasserstoffbetriebenen Dachs. In einem Pilotprojekt soll eine solche Anlage ab 2023 die Waldorfschule in Haßfurt mit Wasserstoff aus dem nahegelegenen Elektrolyseur versorgen. Für den Bundestagsabgeordneten der Grünen, Sprecher für Industriepolitik und Grünen-Obmann im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, Dieter Janecek, der richtige Weg: „Wir fordern schon lange eine Verdoppelung der Elektrolyseurleistung, um das damit verbundene große Potenzial für die Akteure der Energiewende – dazu gehört auch KWK – zu nutzen.“ Janecek begleiteten Nicolas Lommatzsch (Stimmkreiskandidat für die Bundestagswahl für den Wahlkreis Schweinfurt-Kitzingen), der Schweinfurter Stadtrat Dr. Reginhard von Hirschhausen sowie Thomas Vizl (Stadtrat in Gerolzhofen und stellvertretender Landrat des Landkreises Schweinfurt).
Mit dem Dachs die Versorgung sichern
Die besondere Bedeutung des Dachs für die Versorgungssicherheit war auch ein wichtiges Thema beim Besuch der SPD. So kann der Dachs die erneuerbaren Energien ideal ergänzen, da sie nicht ständig in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Von der SPD waren die Bundestagsabgeordneten Sabine Dittmar und Carsten Träger, der gleichzeitig umweltpolitischer Sprecher der SPD im Bundestag ist, die Schweinfurter Stadträtin und stellvertretende Vorsitzende der Bayern-SPD, Marietta Eder, sowie der Bundestagskandidat Markus Hümpfer bei SenerTec zu Gast.
Weitere Informationen unter: www.senertec.de
Quelle: SenerTec
Hochwasser im Einzugsgebiet
Bericht zum Hochwasser im Einzugsgebiet von EnVis und dem SenerTec Center NRW-Süd ENERGIE VISION
Bei der verehrenden Flutkatastrophe um den 14. Juli 2021 in den Ländern NRW und Rheinland-Pfalz starben 183 Menschen und unzählige Tiere. Menschen verloren Angehörige, ihr Zuhause oder gar alles.
Das Schadenausmaß umfasst natürlich auch die Heizzentralen derer, deren Keller, Erdgeschosse und Garagen voll mit Wasser liefen. Tausende von Heizungen sind mit den Fluten untergegangen und somit zum größten Teil unbrauchbar geworden. Das stellt die Besitzer der verwüsteten Häuser vor kommende Herausforderungen. Sie müssen bis zum Herbst- bzw. Winterbeginn eine neue Heizungsanlage haben, um durch den Winter zu kommen. Dazu müssen Sie sich um einen der sowieso vom Fachkräftemangel gebeuteten Heizungsbauer suchen, der in Zeiten von Rohstoffknappheit und Lieferengpässen in wenigen Wochen eine neue Heizung errichten kann. Dazu kommen noch die bürokratischen Hürden der Versicherungen, falls eine dieser greift.
Nachdem das Wasser davon floss, waren die Schäden im vollen Umfang freigelegt. „Die Brenner sind voll mit Schlamm. Es ist alles dahin!“berichtet ein Monteur. „Der Gestank in der Nase und die Bilder, die man zu sehen bekommt, sind nicht von dieser Welt.“
Wie für jeden einzelnen, der in den verschiedensten Weisen mit der Flutkatastrophe zu tun gehabt hat, ist es auch für uns Heizungsmonteure eine noch nie dagewesene Situation.
Die EnVis GmbH und die SenerTec Center NRW-Süd GmbH waren von Stunde 1 unterwegs, um Heizungen und Stromverteilerkästen zu retten, oder eben Schadenaufnahmen zu erstellen, die schnell bei den Versicherern eingereicht werden konnten. Gleichzeitig konnten wir uns ein Bild der Schäden und des gesamten Umfangs der immer steigenden Anfragen schaffen und dementsprechend das Vorgehen koordinieren. Unsere Lieferanten haben schnell gehandelt und ihren Teil zur enormen Solidarität beigetragen. So werden Lieferungen an Betroffene der Fluten vorgezogen und mit Sonderrabatten gewährt. Zudem verlängern viele Lieferanten großzügiger Weise ihre Zahlungsziele.
Mittlerweile haben wir, sowohl die Schäden an Heizungen, als auch die Elektroschäden, denen sich unsere Elektrotechnik Abteilung widmet, aufgenommen und konnten mit vereinzelten Arbeiten beginnen.
| Daten und Fakten |
EnVis |
SenerTec Center NRW-Süd |
| komplett zerstörte Heizanlagen |
12 Stück |
14 Dachs |
| gerettete Heizanlagen |
0 Stück |
3 Dachse |
| Regionen mit den meisten Schadensmledungen |
Stolberg wenige in Gemünd, Schleiden, Euskirchen und Bad Münstereifel |
Stolberg wenige in Gemünd, Schleiden, Euskirchen und im Ahrtal |
| Anzahl Versicherter? |
70% mit Versicherung, die teilweise nur prozentual bezahlen |
| Schadenssumme pro Geschädigten (ca.) |
zw. 10.000€und 160.000 € |
zw. 33.000,- und 95.000,- |
Handwerkerkosten erklärt
Was kostet eine Handwerkerstunde?
Nachfragen der meisten Kunden über die Preise für Handwerksleistungen gehören zum betrieblichen Alltag. Grade jetzt in Zeiten von steigenden Rohstoffpreisen und einer genrell unruhigen Zeit, ist eine gewisse Skepsis zu beobachten. Und das ist auch gut so, den Transparenz schafft Vertrauen und Vertrauen eine Basis für eine gute Zusmmenarbeit.
Eine Handwerkerstunde kostet aktuell durchschnittlich zwischen 60 und 70 €. Natürlich ist dieser Stundenverrechnungssatz nicht mit dem tatsächlichen Verdienst gleichzusetzen. Kunden von Handwerksbetrieben kritisieren oft die hohen Stundensätze. Sie wissen häufig jedoch nicht, wie sich diese Handwerkerkosten im Einzelnen zusammensetzen. Folgend haben wir ein Diagramm erstellt und zeigen, wie sich eine Handwerkerstunde zusammensetzen kann.
Legende:
Gemeinkosten:
- Miete und sonstige Raumkosten
- Fahrzeugkosten
- Steuern, Versicherungen, Beiträge
- Rechts- und Beratungskosten
- Kalkulationskosten
- Reparaturen, Wartungen
- Verwaltungskosten
- Zinsen
- Abschreibungen
Lohnzusatzkosten:
- Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung
- Beiträge zur Berufsgenossenschaft
- Weihnachtsgeld
- bezahlte Urlaubstage
- bezahlte Krankheitstage
- bezahlte Krankheitstage
Gewinn:
Der Gewinn wird bei EnVis und SenerTec wieder in das Unternehmen hineingesteckt, denn nur durch diese Investitionen bleiben wir zukunftsfähig!
Doppel-Jubiläum: 35 Jahre Dachs und 25 Jahre SenerTec
Doppel-Jubiläum: 35 Jahre Dachs und 25 Jahre SenerTec Eine innovative Erfolgsgeschichte
Der Blockheizkraftwerk-Spezialist SenerTec ist in doppelter Feierlaune. Nicht nur der Dachs wird 35 Jahre alt, auch das Unternehmen SenerTec feiert sein 25-jähriges Jubiläum. Schlagworte wie Innovation, Effizienz und Umweltschutz beschreiben die bisherige Erfolgsgeschichte am besten.
Keine technologische Entwicklung ging in den vergangenen Jahrzehnten am Mini-BHKW-Marktführer vorbei. 2019 machte SenerTec einen weiteren großen Schritt nach vorn: Die Dachs Familie bekam Nachwuchs. Gleich zwei Modelle, der Dachs 0.8 mit Brennstoffzelle sowie der Dachs 2.9, der kleine Gefährte des Klassikers Dachs 5.5, eroberten den Markt. SenerTec-Geschäftsführer Dr. Josef Wrobel un-terstreicht die Werte des Unternehmens: „Unser Alleinstellungsmerkmal ist das stetige Streben nach dem optimalen System im Kraft-Wärme-Sektor. Unsere Lei-denschaft ist es, unsere Kunden mit hohem Qualitätsstandard, innovativen Pro-duktmodellen und deren einfacher Handhabung zu begeistern.“
Ein Blick zurück
Als 1979 die Abteilung „Sachs Energietechnik“ in der Firma Fichtel & Sachs ge-gründet wurde, hätte wohl keiner geglaubt, dass schon sieben Jahre später der erste Meilenstein der Dachs Historie gesetzt wird. Mit der Idee, aus einer Wärmepumpe eine Heizkraftanlage mit Stromerzeugung zu machen, landete die „Sachs Energietechnik“ eine Innovation im Heiz- und Wärme-Sektor. Die Geburt des heuti-gen Dachs liegt jetzt 35 Jahre und die Gründung der SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH 25 Jahre zurück. Und noch immer schreibt die Firma Se-nerTec, die seit 2009 Teil der niederländischen BDR Thermea Gruppe ist, eine Erfolgsgeschichte. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Beständigkeit und Effizienz des BHKWs „Made in Germany“ sowie der Rund-um-Service zeichnen den Dachs und Sener-Tec seit jeher aus. Die Leidenschaft für die Technologie zeigt sich auch in der ste-tigen Optimierung der Produkte und in der Erweiterung der Modelle und Generatio-nen. Das kommt bei den Kunden gut an und schon im Jahr 2004 wurde der 10.000ste Dachs produziert.
Die Zukunft ist nicht nur eine Vision
Heute ist der Dachs mit über 37.000 Anlagen die meistverkaufte Mini-KWK-Anlage in ganz Europa und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. E-Ladestationen und Batteriespeicher erweiterten kürzlich das Portfolio und bald kommt sogar noch ein neues Energiemanagement-System – das sogenannte DachsPortal – hinzu, mit dem sich der Dachs noch effizienter und auch bequem vom Smartphone aus steu-ern lässt. „Unsere Produkte vereinen Modernität und Effizienz. Unsere Priorität ist es zudem, umweltfreundliche Systeme zu erschaffen. Darauf liegt auch in den kommenden Jahren unser Fokus“, erklärt Dr. Wrobel. Die Geschichte der Entwick-lung moderner Technologie ist noch lange nicht zu Ende. Auch SenerTec hat die Feder in der Hand und schreibt seine Erfolgsgeschichte mit Sicherheit weiter fort.
Kunden-Aktion
SenerTec feiert Geburtstag – und die Kunden bekommen die Geschenke
SenerTec möchte das Doppel-Jubiläum gemeinsam mit seinen Kunden feiern: Der KWK-Spezialist schenkt jedem Endkunden 1.000 Euro Jubiläumsprämie, egal für welchen Dachs dieser sich entscheidet (Dachs 0.8, 2.9, 5.5 oder 20.0), wenn des-sen Auslieferung zwischen dem 01. April und 30. Juni 2021 erfolgt ist. Alle Infos zur Aktion unter:senertec.de/jubilaeum
Über das Unternehmen
SenerTec ist mit über 37.000 verkauften Dachs Anlagen Marktführer im Bereich der Blockheizkraftwerke (BHKW) bis 20 kW elektrischer Leistung für Gewerbe- und Privatgebäude. Im März 1996 in Schweinfurt gegründet und europaweit tätig, be-schäftigt die SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH heute rund 125 Mitar-beiter. Das Unternehmen, das mit dem Dachs Europas beliebteste KWK-Anlage baut und stetig weiterentwickelt, vertreibt diese über ein flächendeckendes, bun-desweites Partnersystem. Weitere Informationen unter: www.senertec.de
Quelle: SenerTec
Ist stolz auf das Doppel-Jubiläum: SenerTec-Geschäftsführer Dr. Josef Wrobel wird auch in Zukunft die Weiterentwicklung des Dachs vorantreiben.
Neuer Geschäftsführer seit 1. Februar 2020
Fachzeitschrift Stadt + Werk - Zukunft der KWK
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